Apple und der Krimi um das Macbook Pro
16. Februar 2010 von Eric
Apples Geheimniskrämerei bezüglich der Veröffentlichung von neuen Produkten ist legendär, doch während sich der Hersteller aus dem sonnigem Cupertino offiziell distanziert gibt, werden inoffiziell durchaus gezielt Informationen gestreut, wie der Mac Observer berichtet.
Aller Geheimhaltung zum Trotz lässt sich auch bei Apple ein bestimmtes Veröffentlichungsmuster erkennen. So werden neue Macbook Pros durchschnittlich alle 200 Tage veröffentlicht, was man sehr bequem bei Macrumors nachlesen kann. Übrigens, auf diese Seite sollte man ohnedies immer einen Blick werfen, bevor man blindlinks ein Apple Produkt kauft. Zum Zeitpunkt dieses Artikels sind wir bei Tag 253 angelangt, Upgrades der Produktreihe müssten also rein rechnerisch bald erhältlich sein.
Die Keynote, von der man sich mehr erhoffte als lediglich die Präsentation des iPads, war demnach für viele eine Enttäuschung. Kein Wort wurde über zukünftige Produktupgrades des Macbook Pros verloren, die interaktive Glasplatte, pardon, das iPad, war Mittelpunkt des Geschehens.
Seit der enttäuschenden Keynote sind die Gerüchte über neue Macbook Pros geradezu omnipräsent geworden. Zwar war bekannt dass Apple nicht an der diesjährigen Macworld Expo in San Francisco teilnehmen wird, doch erhoffte man sich ein sog. stilles Update der Macbook Pro Modelle während der Expo. Schließlich tauchte kurz vor der Expo ein verdächtiges Benchmark Ergebnis auf der Webseite Geekbench auf, welches einen Mac mit Intels neuem i7 Prozessor zeigte. Desweiteren stellte ein vermeintlicher Bestbuy Mitarbeiter einen Screenshot ins Netz, auf dem zu sehen war dass BestBuy bestimmte Modelle nicht mehr nachbestellen kann. Und in der Tat, der App Store ging tatsächlich am 09.02.2010 für 3 Stunden offline, statt neuer Macbooks gabs jedoch lediglich ein Aperture 3 Update.
Nach der Macworld Expo wurde es verdächtig ruhig in der cupertinischen Gerüchteküche, aber Apple wäre nicht Apple wenn eine simple Änderung im Bestellsystem von Bestbuy nicht erneut Staub aufwirbeln könnte. Handelt es sich bei den ominösen 3 Platzhaltern um die neuen Macbook Pro Modelle, oder doch nur das iPad? Ob es tatsächlich, wie von einigen erwartet, heute Updates gibt bleibt abzuwarten.
Es ist unklar wie dieser Krimi ausgeht, persönlich würde ich aber all jenen die sich ein Macbook Pro kaufen möchten, und die den Laptop nicht sofort brauchen, anraten auf das anstehende Update zu warten. Ich denke dass es spätestens bis Mitte März soweit sein sollte.
Mit ziemlicher Sicherheit werden die neuen Modelle einen stärkeren Prozessor (vermutlich den i7 von Intel) erhalten. Unklar ist ob Apple NVidia treu bleibt, wenn ja so könnte die neue Optimus Technologie auch für Mac OSX zum Einsatz kommen. Nach Veröffentlichung der neuen Modelle, kann auch mit einem Nachlass auf die alte Produktreihe gerechnet werden.
An dieser Stelle möchte ich auch noch auf die u:book Aktion hinweisen, über die Studenten sowie Mitarbeiter zahlreicher Universitäten und Fachhochschulen stark vergünstigte Laptops von Apple, Lenovo und HP beziehen können.

Der Krimi wär auf jedenfall spannend, diese ganze Beleg- und Beweissuche im Internet ob die neuen Macbooks nun rauskommen oder nicht hält einen schon auf Trapp. Dazu könnte ich ganze Kapitel beitragen…
Ich persönlich hoff nur das Apple die Preise etwas runterschraubt.
Das stimmt, Apple versteht es sehr gut für gratis Publicity zu sorgen.
Naja, heute wars wohl wieder nix, also heißt es weiterwarten.
Ich denk die Preise für die neuen Modelle werden gleichbleiben, wenn sie nicht sogar billiger werden.
LG
Eric
Mal wieder typisch Apple…
Länger als bis zum März kann es ja hoffentlich nicht dauern.
Aber wie sagt man so schön, je öfter man täglich nach Neuigkeiten über Applegerüchte sucht desto größer die Vorfreude