Die Medien verbreiten die Botschaft der Rede des US Präsidenten fast im Gleichschritt. Osama Bin Laden ist tot, er wurde beim Schusswechsel mit einem Kommando Team der Navy Seals in Abbottabad durch einen Kopfschuss tödlich verwundet. Sein Leichnam wurde ausgeflogen und auf See nach muslimischer Tradition bestattet. Das Volk jubelt, schließlich wurde der mutmaßliche Drahtzieher des Anschlages vom 11. September gefasst und unschädlich gemacht. Regierungen aus aller Welt klatschen artig Beifall, ein Sieg für die ganze Menschheit über den Terror?

Noch unter der Ära Bush, im Jahre 2004, wurden mit dem “Intelligence Reform and Terrorism Prevention Act” als Reaktion auf den 11. September erstmals 15 amerikanische Geheimdienste unter einem obersten Organ, einer natürlichen Person, dem sogenannten “Director Of National Intelligence” zusammengefasst und diesem unterstellt. Diese Position wurde seit ihrer Einführung von insgesamt 4 Personen ausgeübt. Bush ernannte 2005 Negroponte sowie 2007 dessen Nachfolger im Amt McConell. Obama designierte den medial stark unter Beschuss gerateneClapper für diesen Posten, er folgte Blair nach und stellt den derzeitigen Präsidenten.

Nach Meinung von Michael Scheuer, einem ehemaligen Agenten der CIA, erfolgte dieser Schwenk aufgrund der Tatsache dass sich die Geheimdienste gegenseitig im Weg, und daher auch nicht in der Lage waren angemessen auf den Anschlag vom 11. September zu reagieren. In seinem Buch erzählt er zum Beispiel über Rivalitäten zwischen NSA und CIA, die Weigerungen der NSA dem CIA Unterlagen und Aufzeichnungen zum Fall Bin Laden auszuhändigen (Zitat: “Hört ihn doch selbst ab„). Durch den geschaffenen Posten des DNI sollen derartige Umstände ausgeschalten und somit die Geheimdienste befähigt werden effizienter zu arbeiten. Dem DNI unterstehen insgesamt 15 amerikanische Geheimdienste, darunter das FBI, die NSA und die CIA.

Die Presse hat heute in einem Artikel publiziert  ”politische Beobachter” seien der Meinung dass ein Prozess gegen Osama Bin Laden einem Zirkus geglichen hätte. Andrew Exum, ein früherer US Offizier spricht gar von einer “rechtlich komplizierten Situation”. Ich bin auch dieser Meinung und sage dass es ein mediales Fiasko für Amerika bedeutet hätte. Aber spielen wir das Szenario doch einfach durch. Alle Geheimdienste, trotz ihrer seit dem “Intelligence Reform and Terrorism Prevention Act” zweifellos effizienteren Struktur, können offenbar keine handfesten Beweise für eine Verstrickung von Osama Bin Laden mit den Anschlägen des 11. September herstellen. Selbst auf der “Most Wanted” Seite des FBI wird Osama lediglich mit den Anschlägen vom 7. August 1998 in Verbindung gebracht, für andere globale Terroranschläge spricht das FBI lediglich eine Verdächtigung aus. Zwar gab es 2004 eine Videobotschaft von Osama Bin Laden in der er sich, sofern die Übersetzung von Al Jazeera korrekt ist, zu den Anschlägen bekennt, einen Beweis bleiben die Nachrichtendienste aber dennoch schuldig.

Spinnen wir den Gedanken aber weiter. Osama Bin Laden wird also vor ein Militär- oder ein ziviles Gericht gestellt. Dort kann man ihm aber lediglich die Anschläge aus dem Jahr 1998 zur Last legen, für 9/11 fehlen die Beweise. Für Osama Bin Laden macht das keinen Unterschied, er wird zum Tode verurteilt, die amerikanische Bevölkerung aber gerät in Rage. Da wurde jahrelang Osama Bin Laden als DER Drahtzieher von 9/11 hochstilisiert und nun kann er dafür nicht verurteilt werden? Vor 2 Jahren hat der niederländische Anwalt Gerard Spong, über den ich zufällig gestolpert bin, interessanterweise ein ähnliches Plädoyer in einer fiktiven TV Show gefällt. Dass sich die USA dieses heikle Szenario durch den vorzeitigen Tod des Terrorpaten ersparen konnten, ist sicherlich für viele eine Erleichterung. Vor allen Dingen für Obama der sich ja bereits für den kommenden Wahlkampf rüstet. Die Ausschaltung Bin Ladens wird für immer mit seiner Amtszeit assoziiert werden. Sein Volk jubelt, die Massen scheinen befriedigt zu sein, alles ist gut. Oder ist etwa doch alles beim Alten geblieben?

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Elefanten sagt man ja bekanntlich nach ein ausgesprochen extensives Gedächtnis zu besitzen. Was der Dickhäuter einmal erlebt hat, soll er in seinem Leben nicht mehr vergessen. Die Hersteller von Evernote haben daher augenscheinlich dieses Tier als Maskottchen für ihr Programm auserkoren.

Was ist Evernote?

Nun, die Beschreibung von Evernote klingt zunächst sehr banal. Evernote erlaubt es Notizen abzuspeichern und diese zentral zu speichern um bei Bedarf mehrere Geräte damit zu synchronisieren. Konkret kann man allerdings sehr viel damit anstellen. Egal ob man bei seiner Recherche im Internet auf interessante Artikel stößt welche man archivieren möchte, ob man sich ein Trainingstagebuch erstellt, oder ob man sich lediglich eine Einkaufsliste in Evernote anlegt.

Wofür ich Evernote verwende

Als ich Evernote zunächst installiert hatte, fand ich keine rechte Verwendung für das Programm. Nach und nach hat es jedoch seinen Nutzen unter Beweis gestellt. Ich recherchiere sehr viel im Internet und oft stößt man auf interessante Forenbeiträge die man einfach zum späteren Lesen archivieren möchte, selbst wenn sie auf der Originalquelle nicht mehr vorhanden sind. Ich archiviere mit Evernote beispielsweise interessante Beiträge über Fitnessübungen, Trainingspläne und Ernährungstipps um diese langen Artikel bei Gelegenheit in Ruhe auf dem Telefon zu lesen. Auch politische Artikel aus der Presse archiviere ich bei Gelegenheit um sie später wieder zentral abrufen zu können.

In meinem Fall sieht das Ganze so aus:

Die auf dem Mac gesammelten Notizen synchronisiere ich bequem mit meinem iPhone. So habe ich überall Zugriff auf meine Notizen und kann etwa lange Artikel später in Ruhe auf dem Telefon durchlesen.

Es besteht die Möglichkeit mehrere Tagebücher zu erstellen, zB in meinem Fall ein jeweils eigenes Tagebuch für Ernährungspläne, Trainingspläne und allgemeine Trainingstipps, ein Tagebuch für den Politikbereich und so weiter.

Natürlich kann man mit Evernote aber auch so einfache Sachen erledigen wie Memos oder Tagebücher schreiben oder eine Einkaufsliste erstellen. Die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt.

Was kostet Evernote?

Wer pro Monat nicht mehr als 60 Megabyte an Notizen hochlädt, kann das Programm kostenfrei nutzen. Braucht man mehr, kann auf die Premium Variante gewechselt werden, in welcher man pro Monat bis zu 1 Gigabyte an Daten hochladen kann. Pro Jahr kommt das dann auf 45$. Mehr als 60 Megabyte pro Monat sollten für jeden Durchschnittsbenutzer aber eigentlich nicht notwendig sein, ich nutze das Programm in der kostenlosen Variante. Zudem ist anzumerken dass, wenn man alte Notizen löscht, der monatliche Speicherplatz wieder freigegeben wird. Mit 60 Megabyte lässt sich hier sehr gut arbeiten.

Für welche Systeme ist Evernote erhältlich?

Das Programm steht für OSX (Mac) als auch für Windows PCs zur Verfügung. Das Programm kann mit dem iPhone, dem iPad, dem iPod Touch, sowie mit Android oder Blackberry Mobiltelefonen genutzt werden. Sogar der Palm Pre, das Sony Ericson X und Telefone mit Windows Mobile werden unterstützt.

Sicherheitsbedenken?

Die Daten werden auf einem zentralen Server von Evernote gespeichert. Diese Daten sind zwar SSL verschlüsselt, sensitive Daten wie Kreditkartennummern, Bankdaten oder gar Pins sollte man allerdings trotzdem nicht via Evernote speichern. Dafür gibt es bessere Lösungen.

Fazit

Evernote ist für mich zu einem wichtigen Helfer im Alltag geworden und das obwohl ich noch gar nicht alle Funktionen des Programms voll nutze. Ich bin sicher dass es für einige meiner Leser nützlich sein wird.

Wofür verwendet Ihr Evernote? Ich bin gespannt auf eure Kommentare.


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Steve Wozniak, jener Computerpioneer welcher gemeinsam mit Steve Jobs im Jahre 1976 die Apple Computer Company gründete und an die ersten Apple Rechner noch selbst den Lötkolben anlegte, stellt sich seit einiger Zeit für persönliche Autogramme zur Verfügung. Auf Woz geht auch die Erfindung der ersten Universalfernbedienung, sowie die Programmierung des Computerspielklassikers “Breakout” zurück. Im Gegensatz zu Steve Jobs war Woz nie der Karrieretyp, er schied 1985 freiwillig aus dem Unternehmen aus.

Auf der Seite http://www.signedbywoz.com könnt ihr nun alte Fotos, Apple Artikel sowie die Autobiographie von Woz “iWoz” persönlich signieren lassen. Es ist sogar möglich selbst Artikel einzusenden, welche Woz für euch dann signieren wird.

Dem “Wizard Of Woz” könnt ihr auch auf seiner eigenen Seite einen Besuch abstatten.

httpv://www.youtube.com/watch?v=l9RX0mBZ0HA

;)

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Am 6. Januar war es soweit, Apple stellte seinen schon vom iPhone und iPad bekannten “App Store” auch auf dem Mac vor. Das Softwareupdate brachte OSX auf Version 10.6.6 und platzierte gleichzeitig das App Store Icon etwas dreist neben dem Finder im Dock. Ich war allerdings positiv überrascht dass der App Store nicht in das zur eierlegenden Wollmilchsau avancierte iTunes implementiert wurde, sondern stattdessen als eigenständiges Programm daherkommt.

Zugegeben, sonderlich großartige Programme finden sich in Apples digitalem Kaufladen noch nicht, hier wird man sehen was die Zukunft bringt. Allerdings kann nun iWork in seinen einzelnen Bestandteilen gekauft werden. So kann man also zB Pages für günstige 15,99 Euro erwerben, nicht schlecht. Auch Aperture kommt mit 62,99 Euro günstiger daher als sein Pendant im Geschäft. Ansonsten findet sich eine ganze Flut von 0,79 Cent Programmen und Spielen im Store, die ich vielleicht auf mein iPhone, aber nicht auf meinen Mac laden würde.

Sind euch weitere Schnäppchen im App Store bekannt? Kommentiert einfach diesen Artikel.

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Eine Scheibe der schwedischen Vikingmetaller von Amon Amarth findet sich immer wieder in meiner Playlist, sei es unterwegs auf dem iPod oder zu Hause im CD Spieler. Die Rede ist von “Fate Of Norns” von Amon Amarth.

Als Besitzer einiger Alben von Amon Amarth hat es mir “Fate Of Norns” besonders angetan. Diesen Silberling kann man durchaus als Konzeptalbum bezeichnen, einige Titel sind miteinander verknüpft. Dies ist zum Beispiel bei “Arson” und “Once Sealed in Blood” der Fall. Als das Dorf der Nordmannen angegriffen wird, schwören diese einen Blutschwur welcher besagt dass die Überlebenden Rache an den Übeltaten nehmen werden, was in “Once Sealed In Blood” auch geschieht. Auch “The Fate Of Norns” ist interessant, es beschreibt den tragischen Verlust eines Kindes. “The Pursuit Of Vikings” dürfte der Ohrwurm schlechthin auf der Platte sein, selten hat man so eingängige Gitarrenriffs gehört. Insgesamt macht die Platte textlich wie auch musikalisch einen mehr als ordentlichen Eindruck.

Anspieltipps gibts keine, da jedes der 8 Stücke auf der Scheibe der vollen Aufmerksamkeit des Hörers würdig ist. Lasst es krachen! Für weitere Albentipps, schreibt mir einfach über die Kommentarfunktion.


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